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Der Einzelhandel ist trotz der momentanen Wirtschaftskrise eher optimistisch, wenn es um das Weihnachtsgeschäft geht. Es wird in der Tat nicht damit gerechnet, dass die Umsätze im diesjährigen Saisongeschäft so stark rückläufig sind wie noch kürzlich vermutet. Zwar sind die Kunden gut über die Krise informiert, doch das scheint sich nicht im vorausgesagten Ausmaß auf das Konsumverhalten auszuwirken. Denn die Kassen des Handels sind doch nicht so mager gefüllt wie zunächst vorhergesagt wurde. Zum guten Gefühl jedes einzelnen, dass ihn die Krise nicht so hart treffen wird kommt noch hinzu, dass viele Arbeitnehmer in diesen Tagen Weihnachtsgeld ausgezahlt bekommen, welches sie dann auch „zweckgebunden“ in der Weihnachtszeit ausgeben wollen und werden. Auch die Weihnachtsmärkte locken seit Wochenbeginn in viele Innenstädte, woraufhin mit einem starken ersten Adventwochenende gerechnet wird. Insgesamt gehen Experten wohl davon aus, dass das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr auf keinen Fall schlechter beendet wird als im Vorjahr. Hinzu kommt – mit vielleicht sogar belebender Wirkung – dass die Bundesagentur für Arbeit heute die Novemberwerte der Arbeitslosenzahlen veröffentlicht. Im Oktober waren insgesamt die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vormonat gesunken. Für November wird kein erheblicher Anstieg erwartet. Also dürfte durch mehr Erwerbstätige auch mehr Umsatz beim zu verzeichnen sein. Somit dürften sich bereits getätigte Investitionen gelohnt haben und ein Plus in den des Einzelhandels erwarten lassen. Auch kann die Kauflaune und Konjunkturstimmung positiv beeinflusst sein, weil im Oktober die Arbeitslosenzahl das erste mal seit 16 Jahren unter die drei Millionen gesunken war. Und wenn sich das nicht in den Umsätzen – besonders jetzt vor Weihnachten – bemerkbar macht, wann dann? Denn viele Leute haben trotz der wirtschaftlichen Negativberichte durchaus das Geld etwas lockerer sitzen. Und die Erfahrung lehrt uns ja schließlich auch, dass vor Weihnachten die Geschäfte immer besser laufen, als vermutet – egal wie „schlecht“ es uns gerade geht. Da ist es dann auch gut, wenn moderne Kassen und Kassensysteme die Einnahmen detailliert erfassen und der Geschäftsleitung Fakten bieten. Doch auch dem Kunden kann mit modernen Kassensystemen ein Beleg erstellt werden, der in berechtigten Fällen steuerlich geltend gemacht werden kann. Zumindest sind die Kundenbelege qualitativ sehr hochwertig und können in der privaten Haushaltsbuchführung mehr als nur ihren Aufbewahrungszweck erfüllen. Doch Belege hin oder her,: dem ist der Umsatz wichtig. Und das sollte er auch sein. Denn wenn die Kassenabrechnung in der Betriebsauswertung am Ende des Geschäftsjahres ein Defizit erkennen lässt, nutzen auch die bestgemeinten Investitionen nichts. Da ist das Weihnachtsgeschäft oft der Retter in der Not, der den Rest des Jahres finanziell aus den roten Zahlen heraus hält. Denn was nutzen motivierte Mitarbeiter, tolle Ladeneinrichtungen und moderne , wenn zu weinige Kunden keinen Umsatz bringen?

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