Belege aus Registrierkassen
In jedem Unternehmen, in dem Bargeschäfte passieren, ist in irgendeiner Form eine Kasse zu benutzen. Vereinzelt gibt es heute noch, bevorzugt in der Gastronomie, keine Kasse im bekannten sinne. Der Kellner hat sein Kellnerportemonnaie, hinter der Theke gibt es noch eine einfache Schublade, in der einiges Geld und Belege von Tagesausgaben gesammelt werden. Früher war es usus, diese Belege unsortiert zum Steuerberater zu geben der dann die Abrechnung machte. Heut hat jeder seinen eigenen Computer mit einer Kassenbuchsoftware, womit er die Buchungen vornimmt. In aller Regel hat aber die Mehrheit auch der kleineren Gastronomiebetriebe eine Registrierkasse. Hier wird Geld deponiert, auch Belege von Ausgaben können hinterlegt werden. Aber das wichtigste an einer Registrierkasse ist, dass alle Verkäufe registriert und fortlaufend addiert werden. So kann jeder einzelne Kunde einen Beleg bekommen, die Bonrolle für die tägliche Abrechnung wird ebenfalls mit allen einzelposten bestückt. Im Prinzip wird die Bonrolle für die tägliche Abrechnung ebenso bedruckt wie jeder Kundenbeleg, nur dass die Bonrolle der Registrierkasse fortlaufend weiterbeschrieben wird und die Daten im Hintergrund zwischengespeichert werden. wenn die Registrierkasse dann am Tagesende abgerechnet wird, wird an die bis dahin geführte Einzelpostenliste die Abrechnung hinzu gefügt. Hier wird dargestellt, wie viele Kunden gezählt wurden, wie viel Umsatz aufsummiert wurde und wie hoch die Steuerbeträge (7 und 19%) sind. Außerdem ist auch auf diesem Beleg der Name und die Anschrift des Betriebes zu erkennen. Eine Registrierkasse ist also sehr praktisch, weil sie die Buchhaltung unterstützt und hier Arbeitsabläufe erleichtert. Außerdem ist eine Registrierkasse in der Lage, mit Hilfe eines Kartenlesegerätes den bargeldlosen Zahlungsverkehr zu unterstützen. In einigen Betrieben ist es sinnvoll, für einige Arbeitsschritte einen Scanner zu installieren. Im Einzelhandel kann mit einem Scanner vorhandene Ware erfasst werden. Das ist äußerst hilfreich, um das Bestellwesen zu vereinfachen. Auch kann ein Handscanner an der Registrierkasse installiert werden. Damit kann dann die Ware erfasst werden, die der Kunde kaufen möchte. Der Scanner liest den Barcode und gibt die Information an die Kassensoftware, die in der Registrierkasse installiert ist. Hier wird der Artikel mit dem Einzelpreis erfasst und auf die Belege gedruckt. Die Kassiererin muss den Preis nicht mehr manuell eingeben. Desweiteren gibt es für Registrierkassen die Ausstattung mit einem größeren Tastenfeld. Hier können viel verkaufte Artikel auf Kurzwahltasten programmiert werden. Mit einem Tastendruck auf der Registrierkasse wird dann die Buchung vollzogen, der Artikel wird automatisch einer ebenfalls programmierten Warengruppe zugeordnet. Für weniger häufig verkaufte Waren ist auf der Registrierkasse ein herkömmliches Tastenfeld angelegt. Hier werden Waren herkömmlich registriert und über eine weitere Taste, auf die eine Warengruppe definiert wurde, eben diese Warengruppe zugeordnet. Die tägliche Abrechnung der Kasse mit einem ausführlichen Tastenfeld funktioniert im Prinzip wie eben schon beschrieben. Belege für die Buchhaltung sind also vorschriftenkonform vorhanden. Sollte dann einmal eine Betriebsprüfung stattfinden, hat der Unternehmensinhaber nichts zu befürchten. Denn seine Registrierkasse dürfte richtig gearbeitet haben und ebenso richtig bedient worden sein.
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